Viele Hersteller und Distributoren wiederholen bei jeder Preisänderung dieselbe Routine: Die Excel-Tabelle wird aktualisiert, in ein PDF umgewandelt und per E-Mail oder Nachricht an alle Händler verschickt. Diese Methode mag jahrelang funktioniert haben; mit steigender Zahl an Produkten, Händlern und Preisänderungen wird sie jedoch sowohl für den Lieferanten als auch für den Händler zu einer erheblichen Belastung.
Die Probleme versendeter Preislisten
Sie veralten schnell: Wechselkurse, Rohstoffpreise und Aktionen führen zu häufigen Preisanpassungen. Eine versendete Liste verliert mit der nächsten Änderung ihre Gültigkeit.
Sie sorgen für Versionschaos: Auf dem Computer, dem Telefon und im Posteingang des Händlers sammeln sich Listen mit unterschiedlichem Datum. Welche davon aktuell ist, bleibt oft unklar, und Bestellungen zu alten Preisen führen zu Diskussionen.
Händlerspezifische Preise sind schwer zu verwalten: Für jede Händlergruppe eine eigene Liste zu erstellen, kostet Zeit, und wenn die falsche Liste an den falschen Händler geht, werden womöglich vertrauliche Preise offengelegt.
Sie enthalten keine Bestandsinformationen: Eine Preisliste zeigt nicht, ob ein Produkt gerade auf Lager ist. Der Händler bestellt anhand der Liste und erfährt erst danach, dass der Artikel nicht verfügbar ist.
Die Umwandlung in eine Bestellung ist mühsam: Der Händler notiert Artikelnummern und Mengen einzeln aus der Liste und gibt die Bestellung per E-Mail oder Telefon auf. Jede manuelle Übertragung bedeutet eine neue Fehlerquelle.
Was ändert ein Händlerportal?
Im Händlerportal wird der Preis nicht als Datei verschickt, sondern an einer einzigen Stelle im System gepflegt. Nach der Anmeldung sieht der Händler nur die für ihn hinterlegten aktuellen Preise, Rabatte und Aktionen. Sobald ein Preis zentral aktualisiert wird, gilt er gleichzeitig für alle Händler.
Immer ein einziger, aktueller Preis: Den Begriff „alte Liste“ gibt es nicht mehr; der Preis, den der Händler sieht, ist der zum Bestellzeitpunkt gültige Preis.
Händlerspezifische Sichtbarkeit: Preisgruppen, Staffelrabatte und Vertragspreise werden automatisch angewendet. Kein Händler kann die Konditionen eines anderen Händlers sehen.
Preis, Bestand und Bestellung an einem Ort: Der Händler sieht Preis und Lagerstatus eines Produkts auf demselben Bildschirm, legt es mit einem Klick in den Warenkorb und schließt seine Bestellung ab.
Auf Wunsch weiterhin als Liste verfügbar: Händler, die an Preislisten gewöhnt sind, können ihre aktuelle Liste als Excel oder PDF aus dem Portal herunterladen. So bleibt die Gewohnheit erhalten, während die Kontrolle bei Ihnen liegt.
So erleichtern Sie die Umstellung
Kündigen Sie Preisänderungen im ersten Schritt nur noch über das Portal an und teilen Sie in E-Mails den Link zum Portal. Eine kurze Bedienungsanleitung und kleine Vorteile für Bestellungen über das Portal sorgen dafür, dass sich Händler schnell an die neue Methode gewöhnen.
Fazit
Preislisten zu verschicken, ist eine Methode, die mit dem Tempo der Veränderungen nicht Schritt halten kann. Ein Händlerportal macht Preise aktuell, händlerspezifisch und direkt bestellbar – das entlastet Ihr Vertriebsteam und beseitigt preisbedingte Unstimmigkeiten mit Ihren Händlern.